Rückrundenauftakt der Herren

Vergangenenes Wochenende am Samstag, den 3. März 2007, machten sich elf verbliebene Mohawks auf gen Aachen, dem aktuellen Deutschen Meister zu trotzen.

Die Voraussetzungen waren denkbar ungünstig, da aufgrund der Verlegung des Spieles neben den vielen Veletzten noch urlaubsbedingte Absagen hinzukamen. Somit machten sich Oguz Önal, der zum zweiten Mal in dieser Saison das Tor hüten sollte, Max Oberher und Bastian Weisse, die zusammen mit einem Rookie die Defense bildeten, Bodo Gribnitz, der als Longstick-Midi agierte, sowie David Deilmann, Christoph Heidbreder und Felix Bache als Attacker auf den Weg.

Komplettiert wurde die Aufstellung durch weitere Rookies, welche die erste und einzige Midi-Line bildeten.

Das Ziel für das Spiel konnte unter diesen Bedingungen lediglich Schadensbegrenzung lauten. Die Ziele bei den vorherigen Aufeinandertreffen, die mit 1:20, 0:23, und 1:26 verloren gingen, unter 20 Gegentoren zu bleiben und selbst zumindest eines zu schießen, schienen gar utopisch. Doch die widrigen Bedingungen, die Petrus für die Spieler bereit hielt, schien den Mohawks entgegen zu kommen. Die Aachener hatten aufgrund der Kälte und des Windes immer wieder mit Ungenauigkeiten im Passspiel zu kämpfen (wir auch – aber wir haben die eh, egal bei welchen Bedingungen), so dass sich nicht ewig viele Torchancen herausspielen konnten. Nach der 3-0 Führung für Aachen kamen die Münsteraner ihrerseits zu ihrem ersten Treffer und konnten den Spielstand auf 1-3 verkürzen, was auch der Spielstand nach dem ersten Quarter war. Der Treffer war irgwendwas zwischen genial und glücklich. Der Pass eines der Rookies auf Christoph Heidbreder konnte oder wollte letzterer nicht fangen, und der vom Nichtfangen des Balles verdutzte Goalie der Aachener musste zum ersten Mal hinter sich greifen.

 Das Spiel fand weitesgehend in der Münsteraner Spielhälfte statt, die der Überlegenheit der Aachener große Einsatzbereitschaft und Kampfeswille entgegen setzen. So konnte das Ergebnis bis zur Pause mit 1-6 im Rahmen gehalten werden. Doch leider musste zur Pause David Deilmann verletzungsbedingt in der Kabine bleiben, so dass kein Auswechselspieler mehr zur Verfügung stand, was einen nachhaltigen Kräfteverschleiss mit sich brachte. Christoph Heidbreder konnte in der zweiten Hälfte eine der wenigen Möglichkeiten für die Münsteraner zu ihrem zweiten Tor nutzen, doch auf der Gegenseite fielen einige Tore mehr. Dabei war es dem glänzend aufgelegten Oguz Önal, für meine Begriffe der Spieler des Spieles auf Seiten der Mohawks, zu verdanken, dass sich am Ende mit 16-2 das Ergebnis im Rahmen hielt, weil er mit mehreren unkonventionellen katzenartigen Reflexen ein ums andere Mal die Aachener zur Verzweiflung brachte. 

Am Ende dieses von stürmischem Wind geprägten Spieles bleibt das beste Ergebnis der Mohawks gegen Aachen. und Spaß hatten die Münsteraner auch noch – vor, während und nach dem Spiel.