Mohawks verlieren unglücklich nach Overtime gegen Essen – und streifen die Niederlage schnell ab

Mohawks verlieren zu Hause unglücklich nach Overtime gegen Essen –

und lassen abends die Pokerchips über die Tische fliegen

 

 

Am letzten Samstag (15.4) empfingen die Herren der Münster Mohawks die Ruhrpott Pirates zu ihrem zweiten (Heim-)Spiel. Das Hinspiel in Essen ging unerwartet deutlich mit 9:2 verloren, so dass die Münsteraner auf eine Revanche aus waren.

Anfangs lief auch alle nach Plan und die Mohawks führten nach dem 1. Quarter mit 2:1. Danach nahm das Unheil allerdings seinen Lauf. Felix Dewald kugelte sich nach einem Foul beim Face off die Schulter aus und während er vom Platz ging , erzielte Essen das 2:2. Die Mohawks ließen sich davon aber nicht beeindrucken und führten nach der 1. Halbzeit mit 4:3. Im 3. Quarter mussten allerdings auch Arne Meiners und Stephan Lohölter der harten Spielweise der Pirates Tribut zollen und verletzungsbedingt ausscheiden. Münster verlor daraufhin teilweise den Faden und konnte sich fast gar nicht mehr aus der Defense befreien. Folglich stand es am Ende des 3. Quarters 5:5. Im 4. Quarter neutralisierten sich die Teams nahezu. Nach den knappen Overtime-Siegen in dieser Saison gegen die befreundeten Kasseler, hofften die Mohawks allerdings trotzdem noch die drei Punkte in Münster zu behalten. Diese Hoffnung wurde aber leider relativ schnell durch Jan aus Essen mit dem Treffer zum 5:6 Zunichte gemacht.

Es bleibt festzuhalten, dass sich Münster im Vergleich zur Hinrunde gesteigert hat und der Umbruch nach dem Abgang von fünf Stammspielern im Winter gelungen ist. Mit Markus Zumklitsch, Jakob Bonse, Florian Seebeck, Gerrit Dopheide und Stefan Schafflick fehlen vier weitere absolute Leistungsträger die komplette Rückrunde und trotzdem konnte gegen Kassel und Essen mehr als mithalten werden. Positiv zu erwähnen ist auch das Debut von Hannes Wilms im Tor, sowie die ersten Ligaeinsätze von Rene und Dominik Mierswa.

Die Torschützen für Münster waren Maik Hundt (2), Christian, Stephan Lohölter und Nicolai

Abends hatten die Mohawks dann die Möglichkeit ihre Wunden beim Pocker lecken. Judith und Stephan veranstalteten als Mrs. und Mr. März einen großen Pokerabend. Die Herren kamen in schicken Anzügen und die Damen in atemberaubenden Kleidern. Gemeinsam wurde bis tief in die Nacht gezockt und so manches Bier getrunken. Vielen Dank nochmal für die Orga!