(Doppel-) Spieltag in Marburg

Der Anfang verhieß nichts Gutes: Am frühen Sonntagmorgen versammelten sich die Mohawks am Bahnhof und warteten mit Spannung auf den Bus eines bekannten Münsteraner Busunternehmens – der leider nicht kam. Für die Mehrzahl der Mohawks bedeutete dies der Beginn eines Nahverkehrabenteuers. Der Stimmung im Team tat dies keinen Abbruch, nur leider dem zweiten Spiel gegen Marburg, das als Zehn-Zu-Null-Niederlage gewertet wurde.

Doch nun zum Spiel gegen Kaiserslautern, dem einzigen offiziellen Spiel: Offensichtlich lag die lange Zugfahrt den meisten Mohawks noch schwer in den Knochen – anders lässt sich das erste Gegentor innerhalb weniger Sekunden nicht erklären. Doch ließen sich die von vielen Ausfällen geplagten Mohawks nicht entmutigen und kämpften sich zurück ins Spiel. Es war ein Spiel auf Augenhöhe und voller Spannung. Im letzten Viertel lagen die Lumberjacks aus Kaiserslautern mit zwei Toren vorne, doch gelang Kurz vor Ende des Spiels den Mohawks der Ausgleich. Nach Ballverlust in der Offensive wurden die Mohawks aber gnadenlos bestraft. Ein ungedeckter Spieler der Lumberjacks erzielte nach Ballverlust in der Offensive mit dem Schlusspfiff den Siegestreffer.

Für das zweite Spiel gegen Marburg verblieben anschließend nur 30 Minuten Spielzeit, weshalb dieses nicht offiziell gewertet wurde.

Zwar konnten die Mohawks keinen Punkt auf ihre 5 ½-stündige Rückfahrt mitnehmen, doch bleibt festzuhalten, dass gegen Kaiserslautern eine gute Leistung, vor allem von den unerfahrenen Spielern, abgeliefert wurde, die Hoffnung macht.